Interessengemeinschaft Nachhaltige Entwicklung Borkum

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 Golfplatz Borkum 

Das Thema Golfplatz wurde vom Golfclub Borkum bereits 1991 als erforderliche Qualitätsverbesserung" für die Insel bezeichnet. Inzwischen sprechen die Projektbefürworter von einer unabdingbaren Notwendigkeit". FDP-Mitglied des Bundestages Hans-Michael Goldmann sprach am 9. August 2010 beim Runden Liberalen Tisch im Borkumer Rathaus sogar von der dringenden Notwendigkeit, wenn man den touristischen Anschluß nicht verpassen und wirtschaftliche Stabilität beibehalten wolle (Borkumer Zeitung vom 12.08.2010). Er rief gleichzeitig dazu auf, die Diskussion zu versachlichen, anstatt emotional zu führen. Dies ist sehr interessant - denn auf welchen sachlich fundierten Erkenntnissen die bedrohlich wirkende Mahnung Goldmanns basiert  - dies teilte Goldmann nicht mit.

Die Befürworter können bis heute nicht eine einzige Studie vorlegen, die ihre Behauptungen beweist. Im Gegenteil, ohne Golfplatz sind in den letzten 20 Jahren die Gästezahlen auf Borkum stetig gestiegen (siehe  Arbeitspapier "Wirtschaftliche Betrachtung"). Außerdem sollen Flächen für den Platz geopfert werden, die bei genauerer Betrachtung von hohem Wert für die Natur und in der Folge für den Tourismus sind, denn die Hauptreisemotive der Borkum-Urlauber sind 1. das Klima und 2. die Natur (siehe  Arbeitspapier "30 Jahre Studien - Ein Ergebnis" und Arbeitspapier "Landschaftsbild"). Außerdem sind die gegenwärtigen Nutzer der angedachten Flächen zum Teil existenziell von diesen abhängig.

Die Interessengemeinschaft hat viel Arbeit aufgewendet, um das Thema Golfplatz auf Borkum einmal gründlich und grundlegend zu beleuchten. Es wurde kartiert und recherchiert, Fachleute wurden befragt und vorhandene Studien ausgewertet. Es wäre eigentlich wünschenswert gewesen, der Golfclub wäre diesen Bemühungen nachgegangen. Doch der Golfclub baute weder Kontakte zu den betroffenen Flächennutzern auf, noch ist bekannt, nach welchen Kriterien die Auswahl der gegenwärtig beplanten Flächen erfolgte. Die nicht-transparenten Planungen mündeten in Kontakten zum Landrat und dem Landesumweltministerium, um letztlich die Bevölkerung vor vollendete Tatsachen zu stellen. Am 4. Februar 2010 titelte die Borkumer Zeitung schließlich: „Der Golfplatz kommt!" Sehr negativ fallen manche der Befürworter auf mit nicht belegbaren Aussagen (unabdingbare Notwendigkeit"), Verleumdung der Kritiker (letzte Ignoranten") und Irreführung der Bevölkerung (letzte Chance", touristischer Stillstand" oder zum Thema minimaler Natureingriff" siehe Arbeitspapier "Drainage"). Dabei ist nachweislich eine Mehrheit der Borkumer Bevölkerung schon immer gegen einen Golfplatz gewesen (siehe  Arbeitspapier "Borkumer Meinung").

In dem hier veröffentlichten Gutachten untersuchte die Interessen- gemeinschaft Nachhaltige Entwicklung nicht nur die Standorte Außenweide und Binnenwiesen im Besonderen, sondern hinterfragt umfassend, was ein Golfplatz für Borkum bedeuten würde. Dem Wunsch des Bundestagsabgeordneten Goldmann, die Diskussion zu versachlichen, kommt diese Arbeit in besonderem Maße nach. Alle Erkenntnisse sind gewissenhaft erarbeitet worden, sachlich fundiert und mit Quellenverzeichnis nachweisbar.
Die Arbeit kann in Kapitel gegliedert im html-Format oder komplett als pdf-Datei
eingesehen werden.
Die Kurzfassung des Gutachtens erlaubt einen detaillierten, aber dennoch schnellen Überblick der Konflikte, zwei Videos verdeutlichen sie. Darüber hinaus wird ein Faltblatt als pdf-Datei angeboten, das an alle Borkumer Haushalte per Postwurfsendung ging. Das Faltblatt gibt einen komprimierten Überblick über die Sachlage.

Gutachten im html-Format:
Langfassung /  Kurzfassung
Gutachten im pdf-Format: Lang (6,3 MB) / Kurz (0,4 MB)
Faltblatt im pdf-Format (0,5 MB)


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